Das offene Tor
Klingeln muss man nicht.
Der Hof soll zur Straße hin offen sein. Wer vorbeikommt, darf hineinschauen und hereinkommen: Nachbarn, Enkel, Freunde. Abends wird das Tor geschlossen.
Der Londorfer Hof ist ein Vorhaben in Grünberg: vorhandene Häuser erhalten, Wohnraum schaffen, der Pflege zulässt, ohne sie vorzuschreiben, und Nachbarschaft ermöglichen, ohne sie zu verordnen.
Klingeln muss man nicht.
Der Hof soll zur Straße hin offen sein. Wer vorbeikommt, darf hineinschauen und hereinkommen: Nachbarn, Enkel, Freunde. Abends wird das Tor geschlossen.
Ihr Name am Klingelschild.
Jede Wohnung bekommt ihren eigenen Eingang. Hinter der eigenen Tür entscheiden Sie allein, wer hereinkommt und wann.
Sonntags vielleicht Kuchen?
Ein langer Tisch unter der Lichterkette. Wer mitessen möchte, setzt sich dazu. Wer lieber für sich bleibt, muss nicht.
Die Tür steht meistens offen.
Ein heller Raum im Erdgeschoss für Karten, Kaffee und Geburtstage, und für die Frage, wie das Tablet funktioniert.
Leihen statt kaufen.
Fahrräder flicken, Stühle leimen, Werkzeug ausleihen. Wer etwas kann, zeigt es den anderen.
Ernten darf, wer gießt.
Hochbeete in Sitzhöhe, ein Apfelbaum und eine Bank im Schatten. Gärtnern geht hier auch ohne Bücken.
Der Londorfer Hof ist ein Vorhaben in Grünberg. Die Zeichnung zeigt, wie wir ihn uns vorstellen; sie ist kein Bauplan und noch kein Angebot.
Die Idee beginnt mit einem einfachen Wunsch: selbst über den eigenen Alltag bestimmen und zugleich Menschen in der Nähe wissen. Private Räume geben Sicherheit. Der gemeinsame Hof eröffnet Begegnung. Beides gehört zusammen.
Privatheit ist kein Rückzug aus der Gemeinschaft. Sie ist ihre sichere Grundlage: für vertraute Dinge, persönliche Gewohnheiten und das Recht, ganz bei sich zu sein.
Gemeinschaft ist eine Einladung. Wer dabei sein möchte, ist willkommen. Wer Ruhe braucht, gehört genauso selbstverständlich dazu.
Was mir Sicherheit gibt, darf ich selbst bestimmen. Gute Unterstützung achtet persönliche Grenzen und stärkt das Gefühl, das eigene Leben in der Hand zu behalten.
Nicht ein Bedarf steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch: mit seiner Geschichte, seinen Fähigkeiten, seinen Beziehungen und eigenen Vorstellungen vom Alltag.
In Planung
Eines der Häuser des Londorfer Hofs ist dafür vorgesehen: barrierearme Wohnungen mit eigener Tür, mitten im Ort und mit dem Hof vor der Haustür.
Wer hier wohnt, lebt in der eigenen Wohnung und bestimmt den Alltag selbst. Nachbarn, Treffpunkt und Garten sind nah, wenn man sie möchte.
Neu ist das für uns nicht: Schon heute vermieten wir Wohnungen an Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen, und an Menschen, die sie dabei begleiten.
Die Wohnung vermietet die Mafumo Capital Solutions GmbH.
Alltagsbegleitung und Pflege übernehmen lokale Alltagsbetreuer und Pflegedienste, mit denen wir zusammenarbeiten. Ein eigenes Pflege- oder Betreuungsangebot hat die Gesellschaft nicht.
Welchen Dienst Sie nutzen, entscheiden Sie selbst.
Das Vorhaben ist in Planung. Ein Angebot für das Service-Wohnen gibt es noch nicht; Zeitpunkt und Konditionen stehen noch nicht fest.
Schreiben Sie uns eine E-Mail. Name und E-Mail-Adresse genügen. Angaben zu Gesundheit oder Pflegegrad brauchen wir dafür noch nicht.
Interesse per E-Mail meldenan info@mafumo.de oder über das Kontaktformular
Meine Tür. Meine Zeit. Mein Leben.Und Menschen in der Nähe, wenn Nähe guttut.
Ein gutes Zuhause lässt Menschen so verschieden sein, wie sie sind. Jeder bestimmt Nähe und Rückzug im eigenen Rhythmus.









Alle Abbildungen sind unverbindliche, KI-generierte Konzeptvisualisierungen. Sie zeigen kein bestehendes Gebäude und keine realen Personen.
Der Londorfer Hof lebt als Idee von unterschiedlichen Erfahrungen und Blickwinkeln. Was berührt Sie an dieser Vorstellung? Was darf an einem guten Ort zum Leben nicht fehlen?
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